Gutachten bestätigt Vereinbarkeit mit UNESCO-Welterbe
Eine unabhängige Welterbe-Verträglichkeitsprüfung (Heritage Impact Assessment) bestätigt: Die geplante Erweiterung der Festspielhäuser im Rahmen des Projekts „Festspielbezirk 2030“ ist mit den Anforderungen des UNESCO-Welterbes vereinbar.
Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der außergewöhnliche universelle Wert Salzburgs durch das Vorhaben nicht beeinträchtigt wird. Die Unterlagen werden nun von der UNESCO geprüft.
Webcam Festspielzentrum
Mit dem Projekt Festspielbezirk 2030 wird die für das Salzburger Kulturleben so zentrale Infrastruktur für die Zukunft gesichert und weiterentwickelt. Neben den Festspielen nutzt eine Vielzahl von Salzburger Kulturinstitutionen und internationalen Gastveranstaltern die drei Häuser ganzjährig als Veranstaltungsort. Für die Planung des Jahrhundertprojekts zeichnet das renommierte Architekturbüro Jabornegg & Pálffy verantwortlich.
Bereits im Februar wurde das neue Archiv in der Riedenburg als ein Ort der Begegnung mit der Festspielgeschichte eröffnet. Als Erinnerungs- und Gedächtnisort soll es zu einem lebendigen Diskurs beitragen, indem es nicht nur Kulturgeschichte bewahrt, sondern auch vermittelt und in einen gegenwartsbezogenen Dialog tritt.
Seit Herbst 2024 laufen am Herbert-von-Karajan-Platz die Baumaßnahmen zum Festspielzentrum nach Plänen des Architekturbüros Marte.Marte, der den Bezirk um einen Begegnungsraum für Salzburgerinnen und Salzburger sowie Kulturinteressierte aus der ganzen Welt ergänzen wird.
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Podcast: MÖNCHSBERG – Der Stadtberg als Natur-, Kultur- und Lebensraum29. Jänner 2026.