Vorbereitende Maßnahmen am Mönchsberg für das Projekt Festspielbezirk 2030

Im Vorfeld des Projekts Festspielbezirk 2030 werden ab Montag, 2. Februar vorbereitende Maßnahmen am Mönchsberg durchgeführt. Ziel ist die Freimachung der erforderlichen Baufelder unter gleichzeitiger Berücksichtigung ökologischer und naturschutzfachlicher Anforderungen.

Bis Mitte Februar werden Rodungsarbeiten umgesetzt, die zwei klar definierte Bereiche betreffen: den Erweiterungsbereich für das zukünftige Werkstattgebäude sowie den Bereich der geplanten Lüftungsöffnung südwestlich des Bühnenturms des Großen Hauses. Die damit beauftragte Firma Radauer verfügt über ausgewiesene Erfahrung bei Arbeiten im steilen Gelände sowie auf den Salzburger Stadtbergen. Das Holz wird mit einer eigens eingerichteten Seilbringungsanlage abtransportiert.

Vorbereitend wurde vom Ortner Ingenieurbüro für Biologie eine herpetologische sowie botanische Kartierung als Bestandsaufnahme durchgeführt und ein Konzept zur Umsiedelung von Reptilien und geschützten Pflanzen erstellt. Die Umsiedlung der Pflanzen erfolgt vor der Rodung, die der Reptilien zum Schutz der Tierwelt wird nach der Rodung durchgeführt. Es werden im Rodungsbereich künstliche Verstecke angelegt, aufgefundene Tiere werden in geeignete Lebensräume im Nahbereich übersiedelt. Dies ist für den Zeitraum März bis Juni 2026 vorgesehen.

Die Überwachung der Arbeiten erfolgt durch die örtliche Bauaufsicht Hohlraumbau (Fa. 3G). Die ökologische Bauaufsicht wird durch die Firma Revital wahrgenommen und stellt die Einhaltung aller Umwelt- und naturschutzfachlichen Vorgaben sicher.

Veröffentlicht am: 29.01.2026