Das Kuratorium des Salzburger Festspielfonds hat in der Sitzung vom 20.03.2026 den Umfang des Projekts Festspielbezirks 2030 bestätigt
Folgende wegweisende Beschlüsse wurden getroffen:
-
Die Beauftragung des Kavernenbaus, der im Herbst starten wird und Raum für die dringend notwendige Flächenerweiterung für Werkstätten, das Haus im Berg und die zukünftige Anlieferzone schafft, wurde freigegeben. Damit steht fest: Der Neutortunnel wird ab Mitte September für circa sechs Monate gesperrt.
-
Die Sanierung des Großen Festspielhauses wird um ein Jahr in den Herbst 2028 verschoben. Damit kann das Große Festspielhaus bis inklusive des Festspielsommers 2028 für Veranstaltungen genutzt werden. Ab Herbst 2028 bis Frühjahr 2031 ist das Große Festspielhaus für Sanierungsarbeiten gesperrt.
-
Für die Festspiele 2029 und 2030 und alle unterjährig stattfindenden konzertanten Veranstaltungen wird eine Interims-Konzerthalle gebaut. Als altstadtnahe Optionen für den Standort dieser Halle gelten weiterhin die Stiegl-Gründe in Maxglan und die Wiese beim ehemaligen Kloster St. Josef im Nonntal.