Stadt, Land und Festspiele bereiten sich auf die Neutorsperre vor
Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Stadt, Land und Festspiele wurde der Fahrplan für eine außergewöhnliche Mobilitätsphase präsentiert. Ab September 2026 beginnt im Rahmen des Projekts „Festspielbezirk 2030“ eine zentrale Bauphase für die Modernisierung der Salzburger Festspielhäuser. Für die Kavernenherstellung im Mönchsberg wird das Neutor ab 14. September für circa ein halbes Jahr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Der Fußgängertunnel bleibt offen, der Radverkehr wird als Schiebestrecke geführt. Die Erreichbarkeit der Altstadt bleibt für Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste, Betriebe und Lieferverkehr sichergestellt. Auch die Altstadtgaragen bleiben erreichbar.
Aufgrund der Baustelle wird es zwei Phasen der Befahrbarkeit des Neutortunnels geben:
Phase 1: Mitte September 2026 bis voraussichtlich Ende März 2027:
Vollsperre für den motorisierten Verkehr, auch für den öffentlichen Verkehr, Erreichbarkeit der Altstadtgaragen von Maxglaner Seite, Passage für Fußgängerinnen und Schiebestrecke für Radfahrer weiterhin offen und gewährleistet
Phase 2: April 2027 bis August 2030: Eingeschränkte einstreifige Zufahrt möglich
„Die Modernisierung des Festspielbezirks ist eine Investition in die kulturelle Zukunft Salzburgs. Uns ist bewusst, was eine Großbaustelle dieser Dimension für die Stadt bedeutet. Deshalb haben wir eine Verkehrsplanung beauftragt, die in ihrem Umfang für ein Bauprojekt einzigartig ist. Unser Dank gilt den Verkehrsplanern, allen Beteiligten in Stadt und Land Salzburg sowie allen Verkehrspartnern für die gemeinsame intensive Arbeit an dieser Lösung für den gesamten Stadtverkehr. Vor allem aber danken wir den Salzburgerinnen und Salzburgern sowie unseren Gästen für ihr Verständnis und bitten alle um aktives Mitwirken – damit das kulturelle Herz Salzburgs auch in Zukunft kräftig weiterschlägt,“ so Bauherrenvertreter Lukas Crepaz
Bereits im Jahr 2024 wurde vom Festspielfonds ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, in Abstimmung mit den zuständigen Ämtern der Stadt und des Landes Salzburg, den Verkehrsbetrieben und anderen Stakeholdern Verkehrsmaßnahmen zu entwickeln, die die Auswirkungen möglichst gleichmäßig auf die Stadt verteilt. Eine Verkehrsflusssimulation dieser Größenordnung für eine Baustellensituation gab es in Salzburg bisher noch nie. Ziel war, unterschiedliche Interessen bestmöglich zusammenzuführen und tragfähige Lösungen für die Gesamtstadt zu entwickeln.