Kavernenbau startet Anfang Oktober 2026

Der Kavernenbau schafft die künftige unterirdische Verbindung zwischen den Festspielhäusern und beherbergt das neue „Haus im Berg“ mit Hinterbühne/Montagehalle, Probesälen, Einspielräumen und Haustechnikräumen. Die Anlieferung erfolgt künftig über eine neue Zufahrt im Neutortunnel.
Als ausführendes Unternehmen für den Kavernenbau wurde nach einer europaweiten Ausschreibung der Bestbieter mit dem Kavernenbau beauftragt: die österreichische ARGE Östu Stettin / Jägerbau.

Der Transportweg für das Ausbruchsmaterial geht vom Festspielhaus über Maxglan und Itzling nach Siggerwiesen. Dort wird es gelagert und nach Beprobung und Untersuchungen für die Weiterverwendung aufbereitet. Im Rahmen des Kavernenbaus im Projekt Festspielbezirk 2030 werden 90 Prozent des Materials aus dem Mönchsberg wiederverwendet: Größere Anteile werden für Straßen- und Wegebau und voraussichtlich auch für die im Projekt benötigten Betonlieferungen genutzt. Zudem wird das Dach des Werkstättengebäudes mit Konglomerat beschüttet. Ausführendes Unternehmen sind die Salzburger Sand- und Kieswerke (SSK), die den Auftrag in Kombination mit der Betonproduktion und -lieferung übernommen haben.

  • Abtransport: 500 m3 /Tag, das ergibt 5-6 Abtransporte pro Stunde im Vergleich zu den derzeit circa 9.000 LKWs, PKWs und Bussen, die täglich durch das Neutor fahren.
  • Die LKW-Fahrten werden bestmöglich außerhalb der Verkehrsspitzen durchgeführt, die zeitlichen Einschränkungen durch gesetzliche LKW-Fahrverbote an Wochenenden & Feiertagen werden eingehalten.
  • Vor der Ausfahrt wird eine Reifenwaschanlage errichtet, die von jedem LKW durchfahren wird. Sollten darüber hinaus noch Straßenreinigungen notwendig sein werden diese nach Bedarf kurzfristig durchgeführt
  • Ausbruchsmengen: Kaverne 108.000 m3, Tagbau 29.000 m3, Baugrubenaushub Werkstättengebäude 13.000 m3, Logistikgänge 18.000 m3
Veröffentlicht am: 27.08.2026